Aufklärung


ÖFFNEN, ZULASSEN UND VERSTEHEN

Foto: Kristin Weber
Foto: Kristin Weber

Wie oft wollen wir etwas in unserem Leben anders haben ...

 

... die Arbeitsbedingungen, unsere Umgebung, das Wetter,

unsere Beziehungen, unseren Gesundheitszustand, 

unser Aussehen, unsere Finanzen, 

die Laune und die Befindlichkeiten unserer Mitmenschen ...

 

Dann beginnen wir in der Regel, 

zu grübeln,

uns Sorgen zu machen, 

zu diskutieren, 

schwarz zu malen,

uns reinzusteigern,

uns aufzuregen ...

 

Dann haben wir Schwierigkeiten, 

den Ist-Zustand als gegeben anzunehmen

und hadern mit einem Zusammenhang, 

der viel größer ist, als wir, 

der unser Dasein weit übersteigt. 

 

Auflehnung, Inakzeptanz, Ärger, Frustration, 

Unzufriedenheit ... überfallen uns. 

 

Wäre es nicht viel sinnvoller, interessanter und erquickender, 

wenn wir den Ist-Zustand als Chance sehen würden, 

als Chance für unser Leben, 

als Chance für unsere Handlungsfähigkeit,

für unser Mitschöpfertum, für unsere Kreativität,

für unsere Leistungsfähigkeit, für unsere Eigenverantwortung,

als Chance für diesen Moment,

als Chance für das Leben unserer Mitmenschen?

 

Wir können den Mund aufmachen, 

wir können uns zu Wort melden, 

wir können vermitteln,

wir können Dinge selbst in die Hand nehmen, 

wir können aktiv in das Geschehen eingreifen, 

wir können uns beteiligen, 

wir können einen guten Samen säen und es genießen, 

wenn er aufgeht, 

dann, wenn wir optimale Bedingungen geschaffen haben

und es dem Samen an nichts mehr fehlt. 

 

Wir können uns auch rausziehen, 

immer dann, wenn wir spüren, 

dass wir hier und dort nicht gut aufgehoben sind, 

wenn wir Druck und Unbehagen verspüren

und wir können dafür Sorge tragen sowie dafür einstehen, 

uns selbst und andere nicht zu enttäuschen, 

zu überfordern, zu verärgern und zu vernachlässigen, 

sondern sie ernst zu nehmen, sie zu respektieren,

freundlich zu ihnen zu sein und sie lieb zu behandeln.