Aufklärung


ÖFFNEN, ZULASSEN UND VERSTEHEN

Foto: Kristin Weber
Foto: Kristin Weber

Jede Form von Fanatismus rund um dieses Thema finde ich schade

 und von esoterischen Übertreibungen distanziere ich mich,

weil sie einen verschlingen und wahnsinnig machen können

und gleichermaßen distanziere ich mich

von verstandsorientierten Untertreibungen,

weil sie einen vom eigenen göttlichen Ursprung wegführen können.  

 

Erleuchtung bedeutet für mich, 

dass man komplett ist, 

dass man mit allen (seelischen) Erfahrungen Frieden geschlossen hat, 

dass man die Leuchtkraft seiner Ahnen entfacht hat, 

dass man das Leid sowie das Ego überwunden hat,

dass man einen Zugang zu seinen Begabungen hat

und dass man auf sich selbst,

wie auch auf jeden anderen Menschen klarkommt

und immer wieder in seine Mitte kommt bzw. in seiner Mitte ist, 

egal, wie stark die Pole sind, 

die zunächst unvereinbar erscheinen, alles entzweien, 

um sie schlussendlich dann doch

im Zentrum des eigenen sowie des kollektiven Herzens zu vereinen. 

 

Um dort hinzukommen,

geht der eine direkte Wege, 

der andere geht Umwege, 

der eine geht an die Oberfläche, 

der andere geht in die Tiefe, 

der eine geht nach außen, 

der andere geht nach innen 

und Manche tun alles, 

nacheinander, 

gleichzeitig, 

wie auch immer. 

 

Erleuchtung = Irdisches Gleichgewicht

 

Erleuchtung = Funktionierendes Scheinwerferlicht

 

Erleuchtung bedeutet für mich, 

dass man zu sich und seiner Persönlichkeit steht, 

dass man spürt, 

wann man sich zurückhalten sollte, 

wann man tatkräftig werden sollte, 

wann man Rücksicht nehmen sollte,

und wann man auf Konfrontation gehen sollte. 

 

Wenn man erleuchtet ist, 

ist das alles da, 

dann macht man sich keine Gedanken mehr darüber, 

man lebt es, man trägt es in sich, man ist man selbst. 

 

Innere Ruhe

 

Zuversicht

 

Mitgefühl

 

Erleuchtung bedeutet für mich, 

dass man im Stande ist,

sowohl verschwiegen und diskret als auch

wachsam und ehrlich sein zu können,

sowie es gelassen sehen können,  

wenn die Menschen rund um einen herum im Aufruhr sind. 

  

Wenn man erleuchtet ist,

kann man mit allem umgehen,

was man erlebt,

weil man bei sich ist,

weil man weiß, was man tut

und warum man es tut.

 

 Wenn man erleuchtet ist, 

kann man mit allem umgehen, 

was man erlebt,

weil man weiß, wer man ist, 

warum man so ist 

und dass es wichtig ist, 

so zu sein. 

 

Wenn man erleuchtet ist, 

wird man die richtigen Worte finden, 

ohne auf Provokation anspringen zu müssen,

ohne Jemanden verletzen zu müssen

oder ihm zu nahe treten zu müssen,

sodass man keinen Anlass gibt, 

gehasst, verstoßen, angefeindet, verurteilt,

beschimpft und abschätzig behandelt zu werden. 

 

Wenn man erleuchtet ist,

muss man nichts mehr aushalten,

weil man sich selbst gefunden hat

und die Liebe und der Frieden ist

und somit ein Quell der Heilung. 

 

Man lässt sich nicht verunsichern, 

man lässt sich nichts andichten, 

man lässt sich keine Unwahrheiten auftischen, 

man ist schlichtweg in der Lage, 

das eigene sowie das Leben anderer zu erfrischen

und zwar mit dem, was man zu geben hat, 

was man sich in vorherigen Leben

und auf anderen Ebenen erarbeitet hat

und jetzt veredeln darf.

 

Wenn man erleuchtet ist,

hat man es nicht nötig, 

das Verhalten anderer abzuwerten

und einen Schuldigen zu suchen,

weil man selbstzufrieden und reflektiert ist. 

 

Man erkennt, dass alles gut so ist, wie es ist,

dass ALLES seinen tiefen Sinn hat, 

da es genau diese Lebenserfahrungen braucht

und dass man nur so hier unten auf der Erde zu sich findet, 

bedingungslose Liebe und Hingabe zulässt,

trotz der dichten Atmosphäre

und der immens anspruchsvollen Aufgabenfelder.

  

Und irgendwann kommt man dann an den Punkt und stellt fest,

krass, wir leuchten ja alle, 

doch nur die wenigsten wissen es

oder wissen es nicht bewusst genug, 

vertrauen noch nicht und glauben noch nicht,

um es leben zu können,

weil sie noch zu viel Dunkelheit in sich tragen,

zu viel Nebel um sich schweben haben,

zu wenige Aspekte ihrer Existenz liebevoll integriert haben,

keinen Zugang zu sich selbst haben, 

doch das Licht ist in jedem verankert,

will wieder freie Wirkungsfläche haben

und ein schönes Gegenüber zum Anleuchten. 

 

Die Frage ist nur,

wie viel Seelenlicht Körper und Geist

zum aktuellen Zeitpunkt vertragen,

denn Licht bedeutet, Schatten erkennen,

die der anderen,

aber vor allem die eigenen

und dafür muss man bereit sein,

weil es auf der einen Seite irdisch wehtut

und auf der anderen Seite himmlisch gut tut

und mit beiden Gefühlsnuancen gilt es umzugehen,

weil das Fühlen auf dem Pfad der Erleuchtung intensiver wird

und sich über alles hinwegsetzt,

was man bisher kannte,

weil es tiefer geht,

bis an die Grenze,

bis zum Innersten und bis zum Äußersten

und gleichzeitig ist dieser Pfad ganz individuell

und kann auch ganz einfach und natürlich sein.

 

Das, was einem immer so unsagbar wichtig war, 

kann unwichtig werden

und anderes wird wichtig, 

zum Beispiel der Moment, 

das Gefühl, 

ehrliche Verbindung

ohne [Über]Windung. 

 

Jeder hat die Veranlagung, erleuchtet zu sein,

auch wenn nicht jeder

in diesem Leben die Erleuchtung erlangen möchte

und wieder andere sind schon "sehr hell"

und somit mit der reinen Quelle des Lichts verbunden,

ohne dass es ihnen bewusst ist.

 

Letztere werden in der Regel

von hellsichtigen Menschen darauf hingewiesen,

damit sie ihr Potential bewusst und voll ausschöpfen können

und somit der Menschheit ihren Dienst erweisen können,

so, wie es gedacht ist.

 

Erleuchtet sein, 

heißt zufrieden sein, 

freundlich, 

liebevoll, 

glücklich, 

friedvoll. 

 

Erleuchtete Menschen sind inspirierend;

sie strahlen eine ganz besondere Ruhe, Zufriedenheit,

Wachheit, Klarheit und Liebes aus

und verkörpern Seelenheil, Herzlichkeit, Gesundheit,

Sicherheit sowie Freiheit.

 

Sie sind angenehme Zeitgenossen,

die sich keine Gedanken mehr über Glückseligkeit machen

und die sie nicht postulieren müssen,

denn sie sind glückselig,

leben mutig und beharrlich ihren Seelenplan

und erheitern das "Klima" durch ihre Präsenz.