Ausnahmezustand


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Bild: Jeanett Rotter
Bild: Jeanett Rotter

Meine Gedanken werden hin und her gezogen,

das Leben im Moment wird wie vollautomatisch betrogen.

 

Entweder ist da zu viel Beschäftigung

mit einhergehender Überforderung

oder da ist zu viel Langeweile,

aufsteigende Lethargie,

zu viel stagnierende Energie,

sodass ich nicht weitergehen kann,

nur in meinen Gedanken festhängen kann.

 

Es melden sich Ängste,

die fest mit dem morphogenetischen Feld verwachsen sind,

sodass sie auch in meinem System Besucher sind.

 

Was allen Angst macht, macht auch mir Angst,

so als könnte ich nichts dagegen tun,

doch ich weiß, dass ich mit der Angst nichts anfangen kann,

dass sie mir nicht behilflich sein kann.

 

Ich spüre, was für mich richtig ist

und wenn ich es nicht spüre,

dann warte ich, bis ich es spüre

oder bis ich die angstfreie Seele eines anderen berühre,

sodass die Angst wie weggewaschen ist,

doch was tun, wenn die angstfreie Seele wieder woanders ist?

 

Dann bin ich wieder allein,

hänge fest im alten Muster,

doch jetzt kann ich etwas unternehmen,

weil ich weiß, wie sich Angstfreiheit anfühlt,

wie man das Hitzegewitter im Kopf abkühlt.

 

Beruhigung ist gute Medizin,

z.B. eine angenehme Geräuschkulisse

und das Bewusstsein, dass für mich gesorgt ist,

dass immer alles da ist, was ich brauche,

sodass ich mir keine Sorgen machen brauche.

 

Gott und in seinem Namen agierende göttliche Wesen

wie die Erzengel, aufgestiegenen Meister, Einhörner, Drachen,

meine geistige Führung und meine Engel

lassen mich nicht gegen meinen Willen untergehen,

sie lassen mich nur ab und an im Regen stehen,

immer dann, wenn ich nass werden muss,

weil ich etwas dazulernen muss, 

was ich nunmal nur spüre, wenn ich mich abtrocknen muss.

 

Wofür ich noch nicht bereit bin,

lassen sie mich ganz deutlich spüren

und wenn sie es in dieser Zeit zulassen, 

dass ein Unwohlsein berührt,

kann ich dankbar sein, dass es da ist,

weil es mich davon abhält,

mich zu überfordern,

einen Umweg zu ordern,

den ich nicht mehr gehen will,

weil ich nur noch direkte Wege gehen will.