Du


WIEDERFINDUNG

Bild: Jeanett Rotter
Bild: Jeanett Rotter

 Du bist in einem guten Umfang

kulturell und gesellschaftlich versiert, 

du hast eine außerordentliche Menschenkenntnis

und du kennst sie, 

seelische Bedrängnis, 

wenn man dir zu nahe tritt, 

wenn man deine seelische Grenze übertritt, 

wenn man dein Ehrgefühl mit Füßen tritt.

 

Du spürst viel, 

du antizipierst viel, 

du assoziierst viel, 

du kombinierst viel

- bereits im Vorfeld, im Moment

oder im Anschluss, wenn deine Seele brennt -

weil es etwas für dich zu verstehen gibt

und dein Geist nur ungerne aufgibt, 

bevor Zusammenhänge klar geworden sind

und deine Antennen wieder auf Empfang für Neues,

für neues Gutes sind. 

 

Willst du es anders haben?

 

Nein, nicht mehr, 

denn so langsam beginnt sich deine Gabe auszuzahlen 

und du musst nicht mehr draufzahlen. 

 

Du bewegst dich zwischen zwei Polen: 

Dich erklären

und dich nicht um die Meinung anderer scheren, 

die dein Leben erschweren

und irgendwo dazwischen formt sich dein Selbstbewusstsein. 

 

Mit deiner Begabung fühlst du dich unter Menschen oft allein

und auch oft auf eine gute Weise, 

weil du mit deiner Begabung umgehen kannst,

auch wenn du dich gerne verschanzt, 

weil dich die Ignoranz nervt, 

die Unachtsamkeit, 

die mangelnde Bereitschaft.

 

Hat man dir schon mal suggeriert, 

dass du zu viel bist,

zu anstrengend, 

zu empfindlich, 

zu vorlaut, 

zu narzistisch,

zu arrogant?

 

Dann hat man wohl nicht dein Potential erkannt. 

 

Ist das schlimm für dich?

 

Willst du dich mitteilen und verstanden werden

oder bist du im Inbegriff ruhiger zu werden, 

entspannter zu werden, 

locker zu werden, 

cool zu werden?

 

Der Schlüssel an dieser Stelle kann deine Selbstachtung sein, 

die es dir erlaubt, 

dich in jedem Moment deines Lebens zu umarmen, 

wenn andere an dir ziehen

und die es dir erlaubt, 

dich vom Leben an die Hand nehmen zu lassen

und dich auf das Leben einzulassen. 

 

Du darfst Inszenator sein,

du darfst Realisator sein, 

du darfst Mitwirkender sein, 

du darfst Du sein

und deine Gabe auch auf dich selbst anwenden, 

denn nur so kannst du das unangenehme Gefühl beenden, 

wenn du enttäuscht wirst, 

nicht wahrgenommen und kritisiert wirst. 

 

Wende deine Gabe auch auf dich selbst an und schau, 

was deine wunderschöne Gabe mit dir macht. 

 

Dabei wünsche ich dir viel Freude, 

ein Lächeln und Glücksgefühle.