Du


WIEDERFINDUNG

Bild: Jeanett Rotter
Bild: Jeanett Rotter

Vielleicht weiß deine Seele bereits alles,

hat bereits alles erfahren,

hat bereits alles erlebt

und nun hat sie sich auf den Weg gemacht,

um alles zu integrieren

für sich selbst und für uns.

 

Vielleicht ist deine Seele auch neu hier auf der Erde, 

will sich erfahren,

sich einfinden, 

sich wohlfühlen und vielleicht das leben, 

was sie in ihrer seelischen Heimat kennengelernt hat

und was sie ist.

 

Vielleicht erinnerst du dich

oder du erinnerst dich nicht,

doch ganz sicher hast du eine Ahnung oder ein Gefühl für das,

was vor dieser Inkarnation war.

 

Vielleicht neigst du dazu,

zu sehr geerdet zu sein, zu wenig geerdet zu sein

oder du hast dich bereits gut eingelebt.

 

Vielleicht bist du als Neuling hier auf der Erde unerfahren

oder du bist erfahren

und vielleicht zerrissen von all den unwürdigen Erfahrungen, 

die du auf diesem Planeten in deinen früheren Leben ertragen hast, 

ertragen musstest, 

beides beinhaltet das gleiche Maß an Potential.

 

Und vielleicht hast du hier auf der Erde

immer gute Erfahrungen gesammelt.

 

Nun bist du hier,

um dich zu spüren, mit dir selbst eins sein zu können, 

einen Zugang zu deiner Weisheit zu gewinnen, 

zu reifen und anzukommen. 

  

Du darfst Mensch sein, 

Mensch wie du und ich sein, 

Mensch wie jeder andere sein, 

ohne dich fortlaufend berufener als berufen zu fühlen, 

ohne dich fortlaufend zuständiger als zuständig zu fühlen,

ohne dich fortlaufend wie der Kümmerer der Kümmerer zu fühlen,

ohne dich fortlaufend wie der Helfer der Helfer zu fühlen

und ohne dich selbst im Klo runterzuspülen. 

 

Die letzte Zeile reimt sich auf die davor

und sie kommt mir etwas höhnisch und spöttisch vor, 

aber in dieser Zeile steckt viel Wahrheit drin, 

verstehe ihren tieferen Sinn.

 

Er hat mit zu viel und zu wenig zu tun, 

er hat mit gut und nicht so gut zu tun

und er sagt etwas über das aus, 

was wir abgeben und somit über das aus,

was wir aufnehmen. 

 

Das, was wir aufnehmen, entscheidet darüber, 

was wir abgeben

und das, was wir sind, 

entscheiden darüber, 

was wir kompensieren können, 

was wir adaptieren können, 

was wir absorbieren können,

was wir integrieren können,

was wir veredeln können. 

 

Ein Mensch kann mit so Vielem umgehen

und gleichzeitig kann er selbst entscheiden, 

mit was er umgehen mag

und mit was nicht. 

 

Du entscheidest selbst. 

 

Wie viel Zeit willst du mit deiner Familie verbringen?

 

Wie viel Zeit willst du deinen Hobbys widmen?

 

Wem willst du wann Zeit schenken?

 

Wie willst du diese Zeit ausfüllen?

 

Willst du nachts oder tagsüber arbeiten?

 

Wie viel willst du arbeiten?

 

 Was willst du gleich erledigen, was wann anders?

 

Wen willst du lieben?

 

Du kannst alles bewerkstelligen, 

was du dir vornimmst, 

indem du gut mit Menschen umgehst

und jede Lebenssituation meisterst.

 

Darüber hinaus darfst du mit anderen Seelen,

deinen geistigen Helfern und Gott kommunizieren, 

ohne etwas zu verkomplizieren.

 

Wenn du dies tust, ist es wichtig,

dass du dies bewusst tust,

weil nichts dabei ist, 

weil es ein ganz normales Gespräch ist, 

das die Menschen abhalten können, 

die alles Unwesentliche abhalten können.

 

Du kannst dir alles aneignen, 

was du dir aneignen willst

und kannst dir alles Gute zu Nutzen machen.

 

Alles Negative kannst du aus deinem System streichen, 

es ist irgendwann mal gekommen und darf gehen, 

weil unbequem, 

giftig, 

unschön, 

bescheiden, 

doch das Schöne ist, du kannst es vermeiden.

  

Vielleicht bist du ein Kümmerer der Kümmerer

sowie ein Helfer der Helfer

und doch darfst du Mensch sein, 

darfst deine Zärtlichkeit teilen

von Herz zu Herz, 

von Seele zu Seele, 

von Geist zu Geist, 

von Mensch zu Mensch

selbstbestimmt und absichtslos

mit der entsprechenden Ethik,

die niemandem zu nahe tritt,

die niemandem auf die Füße tritt, 

die einander stark sein lässt, 

die die Unsicherheit entlässt, 

denn ein Mensch wie du kann es sich nicht leisten, unsicher zu sein, 

weil deine Wegbegleiter darauf angewiesen sind, 

dass du ein großes warmes Herz hast, 

um sich wohl bei dir zu fühlen, 

gut aufgehoben zu fühlen, 

sich selbst zu fühlen, 

das, was wir sind,

Mensch. 

 

Erkenne dich, traue dich, fühle dich, liebe dich und dein Gegenüber.