Faszination


INSPIRIEREN UND BEGEISTERN

Bild: Jeanett Rotter
Bild: Jeanett Rotter

Wenn ich dich nicht sehe,

fehlt mir was und doch fehlt mir nichts, 

weil du in meinem Herzen bist, 

sodass es genügt,

wenn man ab und an mal was voneinander hört,

bis die Lust erwächst, etwas zusammen zu unternehmen, 

dann, wenn es wirklich stimmig ist,  

stressfrei und erwartungsfrei. 

  

 Mit dir habe ich schon so viel Schönes erlebt;

schräge Episoden, 

außergewöhnliche Lachflashs,

intensive Partys,

bahnbrechende Begegnungen, 

Momente der schönsten Zweisamkeit

und der atemberaubendsten Einheit.

 

Ein Treffen mit dir ist so wertvoll, 

wie eine Reise um den Kontinent. 

Dich kann ich inbrünstig umarmen,

bei dir kann ich aus mir herauskommen, 

ohne eine Abführ zu bekommen. 

 

Ich mag es,

dir in die Augen zu schauen und dir zu vertrauen, 

denn ich weiß,

du wirst nicht bei der erstbesten Gelegenheit abhauen.

 

Wir sind unzertrennlich, 

was nicht heißt, 

dass wir aneinander hängen, 

sondern dass uns nichts trennen

oder auseinanderreißen kann. 

 

Man sieht uns an, 

dass wir irgendwie zusammengehören, 

dass wir ein Dreamteam sind, 

weil wir uns auf unsere Art nah sind. 

 

Unsere Erlebnisse sind so anstrengungslos, 

so einfach, 

so lustig, 

so einmalig.

 

Sie entsprechen uns, 

weil wir tief in unserem Herzen Paradiesvögel sind

und auch wenn wir jetzt erwachsen sind, 

dürfen wir diese Seite an uns

nicht vernachlässigen und vergessen.

 

Es ist wichtig, 

dass wir uns daran erinnern, 

damit wir diese Form zu leben, aufrechterhalten

und uns die Freude am Leben erhalten, 

sodass keine Traurigkeit über uns schwebt, 

weil das innere Kind

und der Jugendliche in uns alles wiederbelebt,

damit dieses Lebensgefühl nicht verloren geht, 

wenn einer von uns beiden fortgehen sollte,

wegziehen sollte,

sterben sollte

oder vorübergehend nicht bei sich ist, 

weil er vereinnahmt von was auch immer ist. 

 

Jede Abwehrhaltung uns

und unserer Lebensfreude gegenüber wäre affig, 

sodass ich mich dafür entscheide, 

mich davon fernzuhalten

und dabei lasse ich mich nicht an- und aufhalten, 

auch nicht, 

wenn du mal zu sehr in einem deiner Sümpfe versunken bist, 

über den Wolken schwebst

oder an den Geschehnissen vorbeilebst, 

dich verlebst und keinen Wert auf meine Gesellschaft legst.

 

Davon lasse ich mich nicht beeindrucken, 

denn ich werde dich immer wieder auf's Neue beeindrucken,

indem ich einen Zugang zu dir finde

und dich dabei nicht an mich binde, 

sondern dir überlasse, 

ob du dich auf mich einlassen willst

oder alleine bzw. mit anderen weiterziehen willst.

 

Wenn mir danach ist,

werde ich gerne Kontakt mit dir aufnehmen

und mir selbst die Schwere nehmen,

ohne den Unmut, die Verlustangst

oder Schuldzuweisungen mit auf unsere Reise zu nehmen.