Faszination


INSPIRIEREN UND BEGEISTERN

Bild: Jeanett Rotter
Bild: Jeanett Rotter

Ich habe dich wahrgenommen

und du hast mich wahrgenommen,

wie schön.

 

Ich will dich kennenlernen

und du willst mich kennenlernen,

total schön.

 

Wie wird das von statten gehen?

 

Wird das gut ausgehen?

 

Wir werden sehen.

 

Es ist super,

dass wir diese Chance bekommen,

dass wir uns herantasten und abtasten können,

um auszuloten,

ob wir miteinander können.

 

Ich glaube schon,

ich bin mir fast sicher,

bin mir eigentlich ganz sicher

und wenn ich das fast und das eigentlich weglasse,

dann kann ich sagen,

ich bin mir sicher,

dass wir einen wundervollen Kontakt herstellen werden,

weil wir von Beginn an ehrlich zueinander sein werden,

ohne uns zu verstellen.

 

Wir können uns gar nicht verstellen,

weil wir wissen, wer wir sind

und verstellen nicht lange gut gehen würde.

 

Es besteht auch gar kein Anlass dafür,

weil wir zwei wunderschöne Charaktere sind,

die nicht mehr verblendet sind,

sondern dazu im Stande,

ganz klar zu sehen.

 

Ich spüre,

dass du mich nicht täuschen willst

und ich spüre,

dass du dein Bestes geben willst,

doch auch, wenn du mal nicht dein Bestes gibst,

werde ich dich mögen können,

weil du keiner von den Menschen bist,

die etwas vorgeben zu sein,

was sie nicht sind,

denn das ist nicht das Pflaster,

auf dem du laufen gelernt hast.

 

Du hast das Laufen auf gutem Boden gelernt

und da läufst du noch immer,

sodass ich mir keine Sorgen machen muss,

dass ich auf schlechtem Boden laufen muss,

um mit dir zusammen spazieren gehen zu können.

 

Hast du wirklich Interesse an mir,

an allem, was ich bin

und an allem,

was ich mitbringe?

 

Ich glaube schon und falls nicht,

dann habe ich dieses Gedicht,

das mich wissen lässt,

dass ich vor dir auch schon da war

und es wert war,

wahrgenommen zu werden

und zwar von einem Menschen,

der mich mit all dem annimmt,

was zu mir gehört,

ohne dass es ihn stört,

sondern es als Zugewinn sieht,

weil er sieht,

dass ich glücklich und komplett bin mit dem,

was zu mir gehört

und was hätte ich davon,

mit jemandem spazieren zu gehen,

der mir dieses Glück nicht zugestehen möchte

und mich für sich alleine oder anders haben möchte.

 

Das würde mich schwer empören,

also werde ich aufhören,

einen weiteren Gedanken in diese Richtung zu verschwenden

und werde die Zwiesprache mit meinen Sorgen beenden,

damit ich mich auf die Wirklichkeit konzentrieren kann

und herausfinden kann,

was dran ist

an meiner Wahrnehmung,

die klar ist,

weil Unbeschwertheit die Basis ist.

 

Unbeschwert will ich sein,

dann wird es schon werden,

es wird schon werden,

weil ich mich so zeigen werde, wie ich bin

und wenn ich so nicht gewollt bin,

dann soll es nicht sein

und dann werde ich nicht mehr alleine sein,

als ich es vor dieser Bekanntschaft war,

dann ist alles, wie gehabt,

was nicht weiter schlimm ist,

doch ich wünsche mir,

dass ich es dir wert bin.

 

Wir werden sehen,

wir werden sehen,

ich für meinen Teil will dich nicht verfehlen

und du?

 

Ich kann dich ja fragen

und entsprechend handeln,

ganz einfach,

ganz einfach,

ja, so mache ich es

und bleibe ganz unbeschwert,

denn ich bin es mir wert,

das mit uns so anzugehen

und alles Positive mitzunehmen.