Kristin


Spirituelle Wegbegleiterin für Heilung, Bewusstheit, Lebensfreude und Leichtigkeit


HERZLICH WILLKOMMEN

Bild: Jeanett Rotter
Bild: Jeanett Rotter

 Mit all den nie zuvor gefühlten Gefühlen, 

mit all den neugewonnenen Erkenntnissen,

mit all den essentiellen Erfahrungen

konnte ich nicht weiterleben wie bisher,

nicht weiterlieben wie bisher,

weil zu viel EntTäuschung in meinem Leben steckte,

zu viel Lüge in meiner Liebe

und somit Disharmonie in meinen Beziehungen.

 

Zu Vieles war unsauber, zu Vieles war verunreinigt,

zu Vieles war veraltet, zu Vieles war nicht ich,

sondern das Überbleibsel eines uralten Gedichts.

 

Zu Vieles entsprang nicht meinem Licht, sondern Seelenrissen,

die die Dunkelheit und unerlöste Seelen eingeladen haben,

um mich so sehr leiden zu lassen, bis ich soweit sein würde,

mich als der Mensch anzunehmen, der ich bin.

 

Furchtbar oft hatte ich das beklemmende Gefühl,

das Leben lässt mich im Stich, doch in Wirklichkeit erlöste es mich.

 

Ich hatte eine Vorahnung, keine wirkliche Ahnung,

doch ich wusste immer, dass das nicht alles sein kann,

dass es ohne einen guten Ausgang nicht zu Ende sein kann,

nein, nicht bei mir, nicht in meinem Leben,

ich wusste, für mich wird es Wunder regnen,

weil ich schon immer davon überzeugt war,

dass es Wunder für alle anderen regnen kann,

warum dann nicht auch für mich, warum dann nicht auch bei mir,

sobald ich genug dazu gelernt haben würde,

sobald ich die mir gestellten Prüfungen bestanden haben würde.

 

Es fühlte sich so an,

als hätte ich das Atmen neu erlernen müssen,

als hätte ich das Leben neu erlernen müssen,

als hätte ich das Laufen neu erlernen müssen,

als hätte ich eine ganz andere werden müssen,

als hätte ich kindlicher und zugleich reifer werden müssen,

als hätte ich normaler und zugleich exotischer werden müssen,

als hätte ich freier und zugleich gesellschaftsfähiger werden müssen,

als hätte ich schlussendlich reicher werden müssen

an Erlebnissen und an Erfahrungen,

um zu verstehen,

zu erkennen,

zu verknüpfen,

zu überleben.

 

Viele Extreme waren dabei,

ich habe es geliebt und ich habe es zu hassen begonnen,

weil ich spürte und wusste, es würde mir auf Dauer nicht bekommen.

 

Das war eine äußerst harte Zeit, eine Zerreißprobe,

weil mich so Vieles zerriss,

weil mich so Vieles frustrierte,

weil ich nicht mehr nur das Erlebnis spürte,

sondern die Energien, die im Verborgenen lagen,

weil ich nicht mehr nur die Erfahrung spürte,

sondern die Irrtümer, die im Hintergrund wirkten.

 

Alles fühlte sich an wie Krieg zwischen den Welten, 

unsichtbar und doch spürbar.

 

Jemand, der so etwas erlebt, erleben muss, erleben darf,

ist ein Mensch wie du und ich, der es sich so ausgesucht hat,

auch wenn er es nicht immer wahrhaben will,

weil es wehtut und er immer wieder vergisst,

dass es letzten Endes nur gut tut und es eine so große Chance ist. 

 

Dieser Mensch will geliebt werden,

er will verstanden werden,

er will anerkannt werden,

er will angehört werden.

 

Diese Herausforderung bekommt kein Mensch,

der zu schwach für diese Herausforderung ist,

diese Herausforderung bekommt ein Mensch,

der die Stärke, die Liebe und die Kraft besitzt,

der ungelebte Energie besitzt,

der sich zeigen, nicht ducken will,

der im Licht, nicht im Dunkeln stehen will,

weil er weiß, dass er viel Güte in sich trägt,

dass er viel zu geben hat,

dass er Nichts zu verbergen hat,

dass er ein reines Herz hat,

dass er eine besondere Gabe hat,

dass er eine bedeutende Identität hat,

dass er eine schöne Persönlichkeit ist,

dass er wie jeder andere ein Wunder

und ein Geschenk der Schöpfung ist

und genau so möchte dieser Mensch behandelt werden

und kein bisschen anders, weil alles Andere nicht seins ist,

weil alles Andere nicht zu ihm gehört,

weil nicht er selbst, sondern der Unzufriedene und Ungläubige

an seiner Seite sich an seinem 1000-Watt-Scheinwerferlicht stört.

 

Dafür kann dieser Mensch nichts,

denn er hat die Aufgabe zu leuchten,

sein Licht in die Welt zu tragen,

auch wenn es zu Beginn nur wenige gibt,

die seine Leuchtkraft ertragen,

auch wenn es zu Beginn nur wenige gibt,

die ihn aufmerksam nach seiner Meinung fragen,

auch wenn es zu Beginn nur wenige gibt,

die Verständnis für ihn haben,

obwohl jeder spürt,

dass da noch etwas ist,

dass das nicht alles ist.

 

Solange sich dieser Mensch nicht gefunden und besonnen hat, 

wird ihm das sein Umfeld spiegeln, 

weil jeder Schatten früher oder später weichen will

und der Zugang zum göttlichen Licht geöffnet sein will, 

damit es einströmen und wirken kann. 

 

Somit bleibt diesem Menschen nichts anderes übrig,

als hindurchzugehen,

all den Hass, die Angst und die Zweifel

im Kreise seiner Mitmenschen zu überstehen.

 

Somit lernt dieser Mensch, seine eigene Höhle zu bewohnen,

die er ausleuchten kann, damit er seine Leuchtkraft spüren kann.

 

Somit lernt dieser Mensch,

seine eigene Insel zu bewohnen, auf der er frei sein kann,

auf der er seine Lebensphilosophie ausleben kann.

 

Somit lernt dieser Mensch, Rücksicht zu nehmen

Kompromisse einzugehen, ein paar Schritte zurückzugehen,

ohne das Gefühl zu haben, daran zu Grunde zu gehen, 

sondern an sich zu wachsen

und in Momenten der Klarheit Entscheidungen zu treffen, 

die durch und durch gut sind.

 

Solch ein Mensch ist ein verkanntes Genie,

obschon man ihm andichtet, er sei darauf aus,

sich gegen alles bisher Dagewesene aufzulehnen,

doch das ist nicht mal annähernd sein Ziel.

 

Dieser Mensch schätzt jede Ausdrucksform

des menschlichen und göttlichen Seins,

dieser Mensch schätzt jeden Hügel,

jede Blume, jeden Stein dieser Welt,

dieser Mensch schätzt jedes Wetter,

jedes Gefühl dieser Welt.

 

Dieser Mensch hat gelernt, sich selbst zu versorgen,

sich nicht über das Energieziehen bei anderen fremdzuernähren,

sondern sich selbst Glaube, Liebe, Lust, Lebensfreude,

Frieden und Hoffnung zu gewähren,

denn das ist das, was solch einem Menschen zusteht,

weil sich sein Leben genau um diese Themen dreht,

auch wenn er zwischendurch übler strauchelt als jeder andere,

sodass man ihn nur missverstehen kann,

seine edlen Motive nur verkennen kann.

 

Das war ein kurzer Einblick in die Schönheit eines solchen Lebens

und zugleich ein kurzer Einblick in die Dramatik eines solchen Lebens,

doch darum geht es in Wirklichkeit nicht,

in Wirklichkeit geht es darum,

dass dieser Mensch einen guten Anschluss hat,

doch nicht nach den Maßstäben seines Umfeldes,

nach den Regeln seines Umfeldes,

sondern nach den Maßstäben und Regeln,

die all das Gute beinhalten,

was in ihm und jedem anderen verankert ist,

die all das Edle beinhalten,

was in ihm und jedem anderen verankert ist,

die all das Reine beinhalten,

was in ihm und jedem anderen verankert ist,

die all das Schöne beinhalten,

was in ihm und jedem anderen verankert ist.

 

Ich suchte danach, ich fand es nicht,

also tue ich alles dafür, um es selbst zu erzeugen,

um ein gutes Vorbild sein zu können,

indem ich mich auf meine Weise einbringe,

auffange, jongliere und mitgestalte.

 

Etwas anderes möchte ich gar nicht mehr, 

weil ich mich nicht gegen mein Gefühl stellen will,

mich nicht selbst austricksen will

und kein scheinheiliges Leben führen will.

 

Dafür bin ich nicht gemacht und die Zeit ist nun gekommen,

also gehe ich mit ihr, lasse mich von ihr tragen,

lasse mich in sie hineinfallen, wie in einen Strom,

der mich mitnimmt und sich meiner gerne annimmt, 

weil er mich lieb hat, 

so, wie unsere Quelle die unendliche Liebe ist. 

 

Gott ist immer für uns da, 

er kennt den Weg und er lässt uns eigene Wege gehen, 

das ist so besonders und nicht in Worten zu greifen.