Leben


GENUSS, GLÜCKLICH UND ZUFRIEDEN SEIN

Bild: Jeanett Rotter
Bild: Jeanett Rotter

Ich will glücklich sein, 

nicht durch irgendjemanden,

sondern mit Menschen,

die nicht daran interessiert sind,

das ich irgendetwas bin,

was ich nicht sein will.

 

Ich will nicht, 

dass mich Menschen dazu bringen,

Dinge zu tun, die ich nicht tun will. 

 

Ich will so stark sein, 

dass ich es mir wert bin, 

stopp zu sagen, 

nein, das will ich nicht, zu sagen

oder es zu empfinden und einfach danach zu handeln, 

ohne mich anschließend in einen Angsthasen zu verwandeln. 

 

Ich will nicht bedrängt werden, 

ich will nicht beengt werden, 

ich will nicht unter Druck gesetzt werden, 

ich will aufgefangen werden, 

ich will respektiert werden, 

ich will akzeptiert werden. 

 

Ich will mir nicht nachsagen lassen, 

was ich angeblich bin, 

dass ich an allem Schuld bin, 

ich will diejenige sein, die ich bin. 

 

Für mich ist es wichtig, mit Menschen zusammen zu sein, 

an deren Seite ich aubflühe, 

an deren Seite ich Kraft schöpfe, 

an deren Seite ich mich spüre, 

an deren Seite ich hemmungslos sein kann, 

an deren Seite ich mit mir in Kontakt sein kann, 

mit meiner Mitte, 

die mich da sein lässt, 

da, 

voll da. 

 

Ich habe nichts dagegen, 

wenn ich korrigiert werde, 

wenn ich zu Höchstleistungen angespornt werde, 

denn ich bin zu Höchstleistungen fähig, 

trete nun nach überstandener Reifeprüfung

heraus aus meinem Käfig, 

der mir lange Zeit Schutz geboten hat

und mir gleichzeitig alles verboten hat, 

was Spaß macht, 

was selbstbewusst macht, 

was mehr aus mir macht, 

als dieses Kind, 

das nicht festgehalten werden will, 

das einfach losmarschieren will

in die Richtung, 

die sich auftut, 

ohne dass es wehtut. 

 

Wann bin ich voll da?

 

In welchen Situationen?

 

An der Seite von welchen Menschen?

 

Diese Menschen suche ich auf, 

mit diesen Menschen umgebe ich mich

und finde für mich heraus, 

ob ich auch ohne sie voll da sein kann. 

 

Wenn dem nicht so ist, 

stimmt etwas nicht, 

weil mir dann etwas fehlt, 

nicht der andere und nicht die andere, 

sondern etwas von mir. 

was dort ist, 

bei ihr, bei ihm oder sonstwo, 

doch es ist wichtig, dass es in mir ist, 

damit ich voll da bin, 

was bedeutet, 

dass mein Denken, 

das, was ich sage, das, was ich fühle

und das, was ich tue ein und dasselbe sind, 

sodass sich kein Widerspruch auftut, 

der meinem Geist, meinem Körper und meiner Seele schadet.