Neustart


LOSLASSEN, NEU ORDNEN UND EINFINDEN

Bild: Jeanett Rotter
Bild: Jeanett Rotter

Manchmal fühle ich es,

dieses positive schöne warme Gefühl für dich

und manchmal fühlt es sich so an,

als seist du mir gleichgültig,

doch in meinem Innern weiß ich,

dein Wohlergehen ist mir wichtig.

 

Es fühlt sich nicht richtig an, deine Marionette zu sein,

doch es fühlt sich richtig an, für dich da zu sein, 

auch wenn ich es nicht immer fühle

und mich deshalb aufwühle.

 

Ich spüre,

dass mir diese Kraft innewohnt,

sonst hätte ich schon längst aufgegeben

und ich möchte daran glauben,

dass es einen Grund gibt,

warum ich noch nicht aufgegeben habe,

warum ich monate-, jahre-, tage- und nächtelang

alles gegeben habe.

 

An diesem Punkt spüre ich,

dass ich nicht loslassen kann,

dabei sind unsere schönen Augenblicke konversiert

und jede verstaubte Fehlkommunikation

inzwischen mit Liebe verziert.

 

Und jetzt?

 

Nun ist alles offen

und ich erlaube mir, zu hoffen.

 

Ich darf einen klaren Wunsch an das Universum senden

und ich darf die Selbsterniedrigung beenden,

darf mir selbst viel wert sein

und genau an diesem Punkt kehrt sie ein,

die Selbstakzeptanz,

die fremde Meinungen von mir abprallen lassen,

die unvollständige Sichtweisen verblassen lassen,

sodass ich mich selbst in die Lage versetze,

zu wissen,

wer ich bin, was richtig ist und was der Wahrheit entspricht.

 

Die Menschen um mich herum spiegeln mir mein Unvermögen,

sie spiegeln mir mein Unbehagen,

sie spiegeln mir mein Versagen

und damit wollen sie mir nur eins sagen:

 

Hol dir die Süße des Lebens zurück,

lächle wieder,

spiele und fühle wieder,

fühle dich wieder gut.

 

Lasse dir Komplimente machen,

lasse dich auf dein Entwicklungspotential aufmerksam machen

und gebe nichts auf das,

was dir Menschen sagen, die sich nichts aus dir machen.

 

Sie werden nie Recht haben,

weil sie nicht dein Wohl im Blick haben.

 

Also,

wer spiegelt dir deine Herzenswärme,

wer spiegelt dir deine Träume,

wer spiegelt dir dein Potential

und wer macht mit dir deine Ziele real?

 

Wahrscheinlich sind das mehr Menschen,

als du zunächst denkst,

weil du ihre Bestrebungen verkennst

und dich deshalb selbst in deiner Denkweise einengst.

 

Das musst du nicht,

dir stehen alle Türen offen,

auch wenn du das zuschnürende Gefühl hast,

dass keine einzige Tür für dich offen steht,

doch es ist nie zu spät,

sich die Schlüssel nachmachen zu lassen

und Hilfe zuzulassen.

 

Ist es denn so schlimm,

Hilfe zu benötigen?

 

Ist es denn so schlimm,

Schwäche zu zeigen?

 

Ist es denn so schlimm,

nicht weiter zu wissen?

 

Ist es so schlimm, 

Verständnis und Liebe zu brauchen?

 

Der Mensch,

der es wirklich gut mit dir meint,

wird sich in genau diesen Momenten zeigen

und sich vor dir und deinem Seelenlicht verneigen

und genau dieser Mensch ist im Stande,

dir deinen Weg aufzuzeigen,

dir die Route zurechtzulegen

und sich für dich ins Zeug zu legen.

 

Die Süße des Lebens steht dir zu,

also greife zu.

 

Du musst nicht nur geben,

du darfst auch empfangen

und genau in diesem Moment solltest du dich entspannen

und mehr davon haben wollen,

damit deine Räder wieder rollen.

 

Du hast es verdient,

du hast es so sehr verdient,

du hast es wirklich verdient.

 

Kannst du mir das glauben

oder willst du dein Anrecht auf die Süße des Lebens leugnen?

 

Bitte glaube mir,

wenn ich dir hiermit Folgendes versichere:

 

Deine Seele will scheinen

und an dieser Stelle darfst du weinen,

darfst loslassen

und Hilfe, Liebe, Trost und Wärme zulassen,

denn du hast es verdient,

du hast es so sehr verdient,

du hast es wirklich verdient.

 

Lass dich in den Arm nehmen

und dir jedes schlechte Gefühl nehmen,

immer und immer wieder,

bis kein schlechtes Gefühl mehr da ist,

weil du wieder da bist,

du und deine Lebenskraft,

du und dein Lebenswille,

du und deine Lebensfreude.

 

Fang irgendwo an,

dir selbst wieder Gutes zu tun

und nehme dir genügend Zeit,

um dich auszuruhen,

so kannst du die Körner,

die du gelassen hast,

wieder einsammeln

und etwas Neues ansäen,

um das zu tun,

was du schon immer tun wolltest,

um für das Zeit zu haben,

für was du schon immer Zeit haben wolltest

und um dir das zu ermöglichen,

was du dir schon immer ermöglichen wolltest.

 

Ist das nicht schön?

 

Das Leben mal aus einer anderen Perspektive zu sehen?

 

Nur einen Schritt zur Seite und du spürst wieder die Weite

und befreist dich von der Begrenztheit,

die dich tagtäglich anschreit,

dich müde macht und gleichzeitig nicht schlafen lässt,

weil sie dich nicht in Ruhe lässt.

 

Jedes Mal,

wenn das geschieht,

dann weißt du jetzt,

was zu tun ist.

 

Einen Schritt zur Seite gehen,

Hilfe annehmen,

dir sagen,

dass du es verdienst,

Körner einsammeln,

Neues säen und dich selbst wichtig nehmen

und die Vergangenheit so annehmen,

wie sie gewesen ist

und dich darauf einlassen, 

dass im Hier und Jetzt nach wie vor alles,

was dir von Herzen wichtig ist, möglich ist.