Seligkeit


HOFFNUNG, GLAUBE UND VERTRAUEN

Foto: Sonja Schäfer
Foto: Sonja Schäfer

Manchmal erschlägt mich das Leid,

mein eigenes Leid, 

welches ich bewusst oder unbewusst ins Leben rufe

durch mein Verhalten, 

durch meine Gedanken, 

durch mein Sein, 

obschon ich doch weiß, dass ich Licht und Liebe bin. 

 

Und manchmal erschlägt mich das Leid anderer, 

mit welchem ich in Resonanz gehe

und Seite an Seite untergehe, 

weil ich betroffen, erschüttert, sauer, enttäuscht, wütend, genervt

oder was auch immer bin,

obschon ich doch weiß, dass ich Licht und Liebe bin.

 

Dieses Wissen verinnerlicht zu haben, ist ein Privileg, 

also ist das, was mich begleiten sollte

einzig die Freude über mein Dasein und meinen Glauben

und diese darf ich ausstrahlen, 

darf andere anlächeln und anstrahlen 

und ihnen etwas Positives mit auf den Weg geben

durch liebe Gesten, Worte und Blicke. 

 

Dabei bewahre ich Bodenhaftung, 

damit meine Freundlichkeit nicht befremdlich wirkt, 

ich will ja schließlich, dass sie Gutes bewirkt. 

 

Werde ich verkannt oder schikaniert, 

nehme ich es gelassen, 

denn ich fühle, was gut und richtig für mich ist

und wer ich wirklich bin. 

 

Mein Ego weicht meiner Selbstachtung, 

mein masochistisches Verhaltensmuster weicht der Leichtigkeit, 

meine Faulheit weicht der Disziplin,

meine Unaufgeräumtheit weicht der Ordnung, 

damit es einfach wird, ruhig, friedlich und verlässlich, 

sodass ich ein Vorbild für Menschen sein kann, 

die wieder auf den Weg ihrer Seele geführt werden wollen.