Spiritualität


ENTFALTUNG

Foto: Sonja Schäfer
Foto: Sonja Schäfer

An den Teufel, an Teufelswerk und an die Hölle glaube ich nicht.

Unlicht ist da, ja und es ist spürbar,

jedoch schreibe ich ihm keine Macht zu

und mit Verschwörungstheorien setze ich mich nicht auseinander. 

 

Ich glaube daran,

dass jedes Wesen den göttlichen Funken in sich trägt,

etwas ganz Heiliges.

 

Entweder richtet man sich danach aus

oder man entscheidet sich dafür,

sich nach etwas Anderem auszurichten.

 

Das Andere verursacht Unfrieden,

Machtmissbrauch, Disharmonie, Irritation,

Hass und all das Negative,

was wir uns nur vorstellen können.   

 

Richten wir uns nach dem göttlichen Funken in uns aus, 

sind wir bestrebt,

Frieden zu leben, 

Harmonie, 

Liebe und all das Positive, 

was wir uns nur vorstellen können. 

 

Gehässigkeit und Dergleichen scheinen sehr verlockend zu sein,

was erklärt, 

warum wir noch immer im Krieg leben.

  

Unter uns Menschen gibt es viele Seelen,

die sich irgendwann mal umentschieden haben

und all das Negative in ihr System gelassen haben. 

 

Einige unter ihnen kämpfen um die Daseinsberechtigung

des Negativen und klammern sich daran. 

Andere hingegen sind bereit, 

das Positive in sich anzunehmen und zum Leben zu erwecken

und wieder andere sind so gut, 

haben sich nie umentschieden

und sind auch heute noch und trotz allem bereit, zu lieben.

 

Sie haben es nicht leicht, 

weil sie missverstanden werden, 

nicht genügend beachtet werden

und schnell verunsichert werden, 

weil auch sie nicht immer vorbildlich handeln,

manchmal giftig und unbewusst sind

oder ganz unschuldig und naiv, 

was sie in unserer Gesellschaft schnell zu Opfern werden lässt.

 

Sie sind gut darin,  

auszuhalten, auszuharren und geduldig zu sein, 

bis all das Gute, was sie aussenden,

zu ihnen zurückkommt.

 

Es ist wichtig, 

dass wir uns selbst verstehen

und sicher werden, 

in dem, was wir sagen, tun und fühlen, 

damit wir die Atmosphäre nicht mehr abkühlen

durch ihr tief gefühltes Leid, 

dass die Liebe vertreibt.

 

Warum sind wir Menschen so unsicher?

 

Wir waren und sind fremd besetzt, 

was unsere Liebe entsetzt.

 

Wir müssen uns lösen, reinigen und gut [ver/um]sorgen,

um durch und durch lieben zu können, 

damit alles gut wird

und das Negative ausstirbt.

 

Wie oft haben wir die Liebe schon gefunden 

und haben sie wieder verloren, 

sind fast erfroren, 

weil wir erschüttert waren,

von dem, was da passiert ist, 

weil etwas kaputt gegangen ist, 

was wir aufgebaut haben 

und genau das nie für möglich gehalten haben.

 

Wir haben es uns schön geredet, 

haben es uns fair geredet, 

es uns richtig geredet

und gleichzeitig wussten wir, 

es ist hässlich, 

es ist unfair, 

es ist nicht richtig. 

 

Indem wir uns lieben, 

erlösen wir uns selbst

und somit uns alle.

 

Mehr gibt es für mich nicht zu wissen, 

mir genügt genau das, 

weil ich mich nicht auf all das Negative konzentriere

sondern auf all das Positive, 

was in uns liegt, 

was da ist

und es ist wichtig, 

dass da nichts Anderes mehr ist, 

damit nur noch das Eine ist.