Würdigung


WERTSCHÄTZUNG UND HOCHACHTUNG

Foto: Sonja Schäfer
Foto: Sonja Schäfer

 Manchmal gehe ich zu weit, 

gehe Dinge zu überstürzt an, 

denke, ich bin bei mir und dabei bin ich ganz weit weg von mir. 

 

Es ist was krasses passiert in dem Moment, 

in dem ich etwas über mich verstehen und lernen durfte. 

 

Da waren diese Vorurteile in mir, diese Hemmungen,

diese schambehafteten Gefühle,

welche Hässlichkeit gespiegelt haben

und dann hast du mich berührt. 

 

Wie?

 

Indem ich es nicht für möglich gehalten habe, 

doch dann durfte ich deine wunderschöne Seele schauen 

und darauf vertrauen, dass du etwas Neues Wertvolles in mir anstößt. 

 

Du bist so lieb, 

das ist fast erschreckend, 

ja ehrlich, es schockt mich, 

wie liebenswert allein deine Stimme klingt, 

das ist richtig schön. 

 

Weißt du, was ich dir wünsche, 

dass du nie das Gefühl hast, 

im Schatten eines anderen zu stehen und nicht gesehen zu werden,

denn da gehörst du nicht hin, 

egal, ob du im Schatten eines anderen stehst

oder ob du im Rampenlicht stehst, 

stelle dich ins Licht und bleibe dort, 

denn so wirst du dir gerecht, 

bist echt, 

weil du dir was zutraust und auch darauf vertraust. 

 

Auf was?

 

Keine Ahnung, 

da wird es schon was geben, 

schließlich lebst du dieses Leben. 

 

Du hast mich berührt mit deiner Offenheit, 

mit deiner Lieblichkeit, 

mit deiner Ehrlichkeit, 

mit deiner Zartheit, 

wie eine Blüte, 

die gerade aufgeht und auf die Sonne reagiert

oder ein Grashalm, 

der sich im Wind wiegt. 

 

Boooarh war das schön und intensiv, 

aber anders intensiv, 

so leicht. 

 

Schön, dass du das Leben so angehst, 

wahrscheinlich nicht immer, schließlich bist du ein Mensch, 

aber da geht ganz schön viel und das berührt mich. 

 

Du zeigst mir auf, 

was wir vor uns haben, 

denn so lieb sein, 

da gehört schon Einiges dazu

und du bzw. deine Seele führt mir vor Augen, 

dass genau das in uns liegt

und somit können wir es einfach aktivieren und lieb sein, 

denn wir sind es doch schon längst, 

auch wenn wir das noch nicht gecheckt haben, 

genauso, wie wir so Vieles nicht checken

und nicht für möglich halten, 

nämlich dass wir wunder- wunderschön sind, 

so schön, 

dass die Linse unserer Augen glatt auseinanderspringen könnte, 

wenn wir fähig wären, zu sehen. 

 

Puh, dieses Gedicht bzw. dieser Text ist echt schmalzig 

und romantisch, 

aber das macht so ein Mensch wie du und deines Gleichen mit mir

und somit erteilst du mir die Erlaubnis, 

meine Worte auf diese Weise aus mir heraus sprechen zu lassen. 

 

Ja, völlig übertrieben, aber irgendwie auch nicht, 

wir sind es nur nicht gewohnt, 

na und, 

dann ist es jetzt so, 

dann erlauben wir es uns jetzt 

uns in der Blüte unseres Seins zu zeigen

und so schön zu sein, wie wir nur sein können.

 

Und was ist schon dabei, 

überstürzt zu handeln, 

vielleicht ist es gar nicht überstürzt, 

vielleicht geschieht es nur voller Freude

und anscheinend hat uns das mal irgendjemand abtrainiert, 

sodass wir uns fragen, 

ob das jetzt ok war

oder ob wir nochmal streng darüber nachdenken müssen. 

 

Uns einfach mal fallen lassen, 

in das Leben hinein, 

in die Möglichkeit, 

in den Moment,

vielleicht sind wir schon jetzt soweit 

und nicht erst morgen oder gleich. 

 

Ist doch möglich oder?

 

Dann lass uns das genießen, 

dann kann unsere Freude sprießen, 

ganz frei, 

ganz frei

und gleichzeitig ist es wichtig,

dabei geerdet zu sein, 

geerdet, 

geerdet, 

damit wir uns durch und durch gut fühlen. 

 

Ich brauche diese Momente, 

in denen alles kribbelt, 

in denen ich das Licht und die Energie meiner Seele spüre. 

 

Davon hätte ich gerne mehr, 

doch wie soll es mehr werden, 

wenn ich hier festhänge?

 

In der Stille genießen und mich auf das Teilen freuen. 

 

Ich glaube, das kennst du. 

 

Ich spüre, dass wir uns bewegen müssen, 

dass wir unsere Muskeln spüren müssen, 

damit wir widerstandsfähiger werden und uns trauen.

 

Danke für diesen schönen Moment.