Wenn Menschen in unserem Leben sind, die für uns außergewöhnlich und besonders sind, dürfen wir dankbar dafür sein und dankbar für das sein, was sie uns in Liebe geben; diese Dankbarkeit mal wirklich innig, tief und ganz intensiv fühlen. Es ist ein riesengroßes Geschenk. Ansprüche  an diese Menschen  können wir nicht erheben, weder an deren Zeit, noch an deren Energie oder Ähnliches. 

 

Diese Menschen sind frei und wir haben keinerlei Anrechte, nur weil wir gerne Zeit mit diesen Menschen verbringen, diese Menschen lieb haben oder lieben. 

 

Die Zeit, DIE wir jedoch mit diesen Menschen haben, ist kostbar. Diese gilt es zu genießen. Wir sollten uns gegenseitig nicht nötigen, lediglich aus freien Stücken geben, nicht aus gegenseitigen Erwartungen heraus, auch wenn wir noch so gute Gründe vorzuweisen hätten. Unser Handeln sollte uns entsprechen können. Unterschätze dich nicht in deinem Potenzial, dich neu aufzustellen, eine gesunde Haltung einzunehmen, die nicht auf Vorwürfen basiert und genauso nicht auf der Erfüllung fremder Lebenswünsche und -konzepte. Niemand auf dieser Welt ist dein Glücklichmacher und auch du bist für niemanden auf dieser Welt der Glücklichmacher. 

 

Liebe verlangt nicht, Liebe gibt frei, Liebe lässt frei und manchmal brauchen wir Geduld. Diese Geduld eröffnet uns den Raum für unsere eigene Entwicklung. Bedürfnisse können sich hier neu ordnen und neue Formen annehmen, klarere Formen, weniger bedürftig. Wir können uns besser in uns aufstellen. 

 

Was fehlt dir, wenn du nicht frei lassen kannst? Vielleicht das Vertrauen in dich selbst? Vielleicht der Mut, etwas Neues zu fühlen oder zu beginnen, um die entstehende Lücke auszufüllen? Lass uns das Drama beenden, lass uns damit abschließen. Wir sind Liebe, wir sind wirklich einfach Liebe. 

 

Wenn wir das Gefühl haben, wir erhalten nicht genug, geben wir womöglich zu viel auf gewissen Ebenen, dürfen lernen, unsere Aufmerksamkeit umzulenken. Wir dürfen lernen, uns selbst besser zu versorgen, uns selbst besser zu behandeln, das kann niemand für uns erledigen, außer wir selbst. Wir dürfen uns auf gewissen Ebenen zurücknehmen, um präsenter an Stellen zu sein, an denen es dringend unsere Präsenz braucht oder an Stellen, an denen wir gezielt unsere Präsenz platzieren wollen.   Uns selbst zu entsprechen, befreit uns und wir befreien die Menschen, die wir lieben, können ihnen viel besser ihre Freiheit zugestehen. 

 

Haben wir dennoch das Gefühl, wir kommen auf ungerechte Weise zu kurz, können wir unsere Bedürfnisse und Wünsche äußern und doch haben wir an dieser Stelle keinen Einfluss auf die Entscheidung und das Verhalten unseres Gegenübers. Wir können jedoch uns selbst in eine neue wirklich gute Lage versetzen, von der aus alles leichter für uns wird, können neuen Mut fassen und uns ermächtigen, stabil in uns zu stehen, zu gehen, zu agieren.  Da geht noch so viel mehr, wir schöpfen unser Potential noch lange nicht voll aus. An unser Potential heranzukommen, kann Höllenschmerzen hervorrufen, bevor wir dann aus dem volleren Liebesbecken schöpfen können. Lass uns gemeinsam weiter stark sein auf unserem Liebesweg. So stärken wir uns gegenseitig, auch wenn wir uns nicht kennen.