Keine Tränen mehr übrig
bin gerade total empfindlich
keine gewohnte Sicherheit mehr
kein Fels
keine Brandung mehr
Innere Ruhe
Schnee von gestern
Schlaflosigkeit
gestern noch war ich befreit
von alle dem
Wo ist die Lösung
keine Kraft für Vergebung
Ich bin wütend und traurig
bin fix und fertig
halte es nicht aus
komme hier nicht raus
bin so KO
völlig KO
Wollte mich finden
habe mich verloren
wollte mich wärmen
und habe so gefroren
Fühle mich unmöglich
mein Herz eigentlich friedlich
entsetzlicher Kampf in meiner Brust
spüre diesen Durst
nach Vollendung
der Wendung
Keine Tränen mehr übrig
und ich weiß
das Leiden an dieser Stelle ist nicht richtig
und doch stecke ich mitten drin
furchtbar
weil ich gerne anders bin
voller glanzvoller Liebe
die einfach stark weiterliebt
und dann setzt das Leben noch einen drauf
und sie liegt brach
und das Leben tritt nach
und tritt nochmal nach
ich liege wach
und mein Herz weint einen ganzen Ozean
verschwimmt mit allem und jedem
zu viele Gefühle für EIN Leben
für EIN Herz
Ich weiß nicht
wo ich anfangen soll
und wie ich das händeln soll
wo all der Trost herkommen soll
Ich muss jetzt für mich da sein
meine Kräfte
meine Energie bündeln
meiner eigenen Bestimmung dienen
aufhören vor meinem eigenen Licht zu fliehen
Mich willkommen heißen
so willkommen
meine Seele und ich
wir sind dieses Gedicht
Mein eigener Halt
meine Sicherheit
Selbstvertrauen
Eigenständigkeit
die bedingungsfrei liebt und verzeiht
